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28. MAI-20. JUNI 2021

23. APRIL 2021

18.00 UHR, FOUQUÉ BIBLIOTHEK BRANDENBURG A. D. H.

Ausstellung „Schrift Bild Körper“

Vernissage zur Ausstellung von Constanze Kreiser zum Tag des Buches

Vernissage der Ausstellung „Schrift Bild Körper“ zum Tag des Buches in der Fouqué Bibliothek Brandenburg an der Havel am 23. April 2021 um 18 Uhr. Geöffnet bis 12. Juni 2021.

„Schrift Bild Körper“ setzt sich mit der Körperlichkeit des Schreibens auseinander. Text ist etwas Amorphes, das Platz nimmt auf Oberflächen, sich von dort in uns hineinschlängelt, sammelt, neu mischt und wieder nach draußen befördert wird: Wir schaffen Spuren. Monotypien, Siebdrucke, Linolschnitte, Digitaldrucke und Risographien sind die dafür verwendeten Techniken

Constanze Kreiser studierte Architektur, Psychologie, Philosophie und Kunstgeschichte und arbeitet heute in Brandenburg und Berlin. Schwerpunkte ihrer künstlerischen Tätigkeit liegen bei Druckgraphik, Fotografie und Installation. Mit ihren Buchobjekten, in denen sie sich mit gesellschaftlichen Veränderungen auseinandersetzt, wird sie im April 2021 gleich in zwei Ausstellungen parallel vertreten sein.

kunstdenken.de

ORT: Fouqué Bibliothek, Altstädtischer Markt 8, 14770 Brandenburg an der Havel
ANFAHRT: Brandenburg an der Havel erreichen Sie mit dem RE1 Magdeburg-Berlin Hbf.-Cottbus, der RB51 von Rathenow und verschiedenen ICEs.
VERANSTALTER: Fouqué Bibliothek
GEÖFFNET: Mo, Di, Do, Fr von 10-18 Uhr, Sa von 10-14 Uhr
EINTRITT: frei
SICHERHEIT: Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

24. APRIL 2021

AUFFÜHRUNG IM SPEICHER GRAMZOW

Gebrochene Poesie Uckermark

Buch Lesung im INDUSTRIE SPEICHER GRAMZOW. Text. Fotografie. Protokoll der Entstehung eines Kunstbuches. Es liest Bruno Beeke.

Die Stimme trägt das poetische Wort in den monolithischen KlangRaum, sich zu entfalten in Resonanzen aus Technik, Beton und Stahl. Das Foto setzt den Akzent auf die historische Oberfläche. Das Buch öffnet Momente, in denen sich Text, Fotografie und grafisches Design nähern und sein lassen.

Der Rezitator Bruno Beeke ist Schauspieler und seit 2011 festes Ensemblemitglied am Theater Altenburg Gera. 1963 geboren, hat er seine Kindheit und Jugend in der Uckermark erlebt und ist immer mit ihr verbunden geblieben. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und arbeitete im Engagement in Jena, an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel und am Staatstheater Braunschweig.

„Gebrochene Poesie Uckermark“ - ein KUNSTBUCH in III PHASEN – wurde von der Autorin Manuela Busch und dem Fotografen Frank Wiemeyer mit dem Verlag edition Galerie Vevais mit einem außergewöhnlichen inneren und äußeren Gestaltungsanspruch konzipiert und verlegt. Diverse Wortgefüge und fotografische Bilder erzählen Geschichten von der Schönheit auf den zweiten Blick, dem dahinter, dem übersehenen, in der Uckermark und anderswo.

DER SPEICHER GRAMZOW wurde 1953/54 als erster Getreidespeicher nach dem II. Weltkrieg auf dem Gebiet der DDR erbaut, hat eine wichtige wirtschafts-, technik-, bau- und architektur-geschichtliche und politische Bedeutung und in die Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragen. In diesem Verständnis wurde er seit Mai 2016 saniert und als Kulturgut erhalten. Ausstellungen, Veranstaltungen und Führungen in einzigartigen individuellen Räumen und Galerien machen die epochale, technische und künstlerische Dimension dieses Hauses für Besucher erlebbar.

Die Aufführung wird filmisch aufgezeichnet und kann in Kürze hier aufgerufen werden.

gebrochene-poesie-uckermark.de

28. APRIL 2021

17.00 UHR, ALTE SCHULSCHEUNE DIENSDORF-RADLOW

Ausstellung „Am Wasser“

Vernissage zur Ausstellung von Constanze Kreiser mit Grafik und Buchkunst

Vernissage der Ausstellung „Am Wasser“ in der Alten Schulscheune in Diensdorf-Radlow bei Bad Saarow am 28. April um 17 Uhr. Täglich geöffnet bis 30. Mai 2021 von 11-16 Uhr.
Constanze Kreiser zeigt in Diensdorf-Radlow aktuelle Arbeiten zum Thema „Wasser“. Es sind Holz- und Linolschnitte von weiten Landschaften. Ob im Oderbruch, an der Havel oder am Meer. Es geht um die Lebendigkeit der Räume durch Schatten, Wind oder Pflanzen. Statt eines schnellen Blickes kann man sich in die Tiefe der Bilder hineinziehen lassen und stets neue Details entdecken. Diese spezielle Wirkung entsteht durch den Handabrieb, der aus jedem Druck ein Unikat macht. Die Ausstellung wird von einem Katalog begleitet. Die Arbeiten sind verkäuflich.

Constanze Kreiser studierte Architektur, Psychologie, Philosophie und Kunstgeschichte und arbeitet heute in Brandenburg und Berlin. Schwerpunkte ihrer künstlerischen Tätigkeit liegen bei Druckgraphik, Fotografie und Installation. Mit ihren Buchobjekten, in denen sie sich mit gesellschaftlichen Veränderungen auseinandersetzt, wird sie im April 2021 gleich in zwei Ausstellungen parallel vertreten sein.

kunstdenken.de / www.alte-schulscheune.de

ORT: Alte Schulscheune Diensdorf–Radlow, Hauptstraße 16, 15864 Diensdorf-Radlow
ANFAHRT: Diensdorf-Radlow am Scharmützelsee kann man über die 246 aus Richtung Königs-Wusterhausen, Zossen und Storkow (Mark) oder von Bad Saarow aus erreichen. Bad Saarow liegt südlich der A12 bei der Abfahrt zur 168 bei Fürstenwalde.
VERANSTALTER: Alte Schulscheune Förderverein Diensdorf–Radlow e.V.
GEÖFFNET: täglich von 11-16 Uhr
EINTRITT: frei
SICHERHEIT: Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

29. MAI 2021

11.00 BIS 18.00 UHR, KLEINMACHNOW

Julia und Rainer Ehrt

Offene Ateliers mit Ausstellung, Lesung und Musik

Am Samstag, den 1. Mai und Sonntag, den 2. Mai laden Julia und Rainer Ehrt jeweils von 11- 18 Uhr in ihre Kleinmachnower Offenen Ateliers. Julia Ehrt präsentiert spielerische und farbenfrohe Objekte vorwiegend aus Holz. Rainer Ehrt zeigt eine Auswahl seiner originalgraphischen Künstlerbücher, Zeichnungen und Druckgraphik, und wird am Samstag ab 19 Uhr im weitläufigen Garten hinter den Ateliers im Rahmen einer Wein-Lesung und auf dem Akkordeon von Cathrin Pfeifer begleitet unveröffentlichte Gedichte, ironisch-erotische Geschichten und Lieblingslyrik von Brecht bis Volker Braun lesen.

www.rainerehrt.de

ORT: Offene Ateliers Julia und Rainer Ehrt, 14532 Kleinmachnow, Ernst-Thälmann-Str. 64
VERANSTALTER: Julia und Rainer Ehrt
RESERVIERUNG: info@edition-ehrt.de
EINTRITT: 15 Euro
SICHERHEIT: Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln.

29. MAI 2021

18.00 UHR, BERLISCHKY-PAVILLON SCHWEDT/ODER

Brygida Helbig

liest aus ihrem Roman „kleine himmel“

FOTO: WOJTEK DROZDEK

Willi, der Galiziendeutsche Halbwaise, 1939 in den Warthegau umgesiedelt, kommt nach dem Krieg in das nun polnische Stettin. Er heiratet die ebenfalls aus ihrer ostpolnischen Heimat vertriebene Basia, die 1941 als Sechsjährige von den Sowjets nach Kasachstan verschleppt worden war. Ein neues Leben soll beginnen, aber die Vergangenheit lässt sie nicht ruhen. Davon erzählt uns Zuzanna, ihre Tochter, die inzwischen in Deutschland lebt, aus der Sicht einer Migrantin, deren Vater Deutscher und Pole zugleich ist und deren Eltern beide Flüchtlinge und Umsiedler waren.
In wunderbar poetischer, warmer und ironischer Sprache nimmt uns Brygida Helbig (* 1963 in Szczecin) mit auf die Suche nach den Wunden und verborgenen Schätzen ihrer Wurzeln, eingebettet in die Nachbeben mitteleuropäischer Geschichte.

Die polnisch-deutsche Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin siedelte 1983 nach Westdeutschland über und studierte Germanistik und Slawistik. Mehrere Jahre war sie an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig, wo sie sich habilitierte. Mit ihren wissenschaftlichen und literarischen Arbeiten leistete sie bedeutende Beiträge zur polnisch-deutschen Verständigung und Zusammenarbeit. Brygida Helbigs Roman „Kleine Himmel“ erreichte 2014 das Finale um den „Nike“, den bedeutendsten polnischen Literaturpreis. Auf die Shortlist der Literaturpreise „Nike“ und „Gryfia“ kam auch ihr Prosaband „Ossis und andere Leute“ (2011). Brygida Helbig lebt in Berlin.

www.klakverlag.de

ORT: Berlischky-Pavillon, Lindenallee 28, 16303 Schwedt/Oder
ANFAHRT: Zum Bahnhof Schwedt/Oder gelangt man im Stundenwechsel mit dem RE3 von Lutherstadt-Wittenberg über Berlin Hbf. und der RB61 vom Bahnhof Angermünde, der auf den Strecken Berlin Hbf. nach Stralsund und Szczecin liegt.
VERANSTALTER: Bücherzauber e. V./rafalskikommunikation.com
RESERVIERUNG: mail@papierwerken.com
EINTRITT: 9 Euro/5 Euro ermäßigt
SICHERHEIT: Für die Lesung stehen 35 Plätze zur Verfügung. Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

29./30. MAI 2021

SAMSTAG AB 16.30 UHR, SONNTAG AB 10.00 UHR, SCHLOSS WARTIN

Ein Lesefest in Einfacher Sprache

in Zusammenarbeit mit dem Lebenshilfe Berlin e. V.

In dem wunderschön restaurierten Schloss Wartin kommen für 2 Tage Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammen. Menschen mit Beeinträchtigung möchten die gleichen Möglichkeiten haben wie alle. Sie möchten überall dabei sein und mitentscheiden. Und sie möchten natürlich auch mitlesen. Deshalb unterstützt die Lebenshilfe Berlin 3 LEA Leseklubs. LEA heißt: Lesen Einmal Anders. Jeder und jede kann hier mitmachen, egal wie gut oder ob er oder sie lesen kann. Für sie und für alle anderen Lesebegeisterten ist dieses Fest. Es ist ein Lesefest mit Literatur in Einfacher Sprache.

Samstag, 29. Mai, 16.30 Uhr
Einführung: Was ist Leichte/Einfache Sprache? Was sind LEA Leseklubs? 3 Lesungen in Einfacher Sprache:
· Judith Hermann liest aus ihrer Geschichte Falle
· Andrea Lauer liest aus Olga und Marie - Alles wird gut
· Lena Brasch liest aus Wolfsblut von Jack London
Die Lesungen werden online übertragen.
Informationen: www.leichte-sprache.berlin

Sonntag, 30. Mai, 10.00 Uhr
Literarische Schnipsel-Jagd im Schlossgarten

Sonntag, 30. Mai, 11.00 Uhr
LEA Leseklubs lesen im Schlossgarten

Mit dabei: Grundbildungszentrum Uckermark/KVHS Uckermark, Passanten Verlag, Literatur in Einfacher Sprache, Bücherstand.

Judith Hermann liest ihre Geschichte „Falle“ aus
LIES! DAS BUCH, erschienen 2020 im Piper Verlag
Die mehrfach preisgekrönte Berliner Schriftstellerin wurde 1998 mit ihrem im Fischerverlag erschienenen Erzählungsband „Sommerhaus, später“ bekannt. Das literarische Schreiben hatte sie in Amerika begonnen und die Kurzgeschichte als ihr liebstes Genre entdeckt.

Andrea Lauer liest aus „Olga und Marie - Alles
wird gut“, erschienen 2021 bei der Edition Naundob
Andrea Lauer arbeitet seit 2006 als Autorin. Die Berlinerin schreibt unter anderem Geschichten in Einfacher Sprache. 2013 gewann sie den Preis des Lea Leseklubs, 2017 den Wettbewerb der Lebenshilfe sowie 2013 und 2018 gewann Sie den 1. Preis des Literaturwettbewerbs Die Kunst der Einfachheit.

Lena Brasch liest aus „Wolfsblut“ von Jack
London in Einfacher Sprache, erscheint 2021 im Passanten Verlag
Die Berliner Autorin, Journalistin und Regisseurin ist seit Anfang der 2010er Jahre selbst schriftstellerisch tätig.

www.passanten-verlag.de / www.leichte-sprache.berlin

ORT: Schloss Wartin, Schlosshof 10, 16306 Casekow
ANFAHRT: Von Berlin Hbf, Bernau, Eberswalde, Schwedt, Prenzlau oder Stralsund bis Bahnhof Angrmünde; weiter mit der Regionalbahnstrecke RB 66 (Angermünde-Szczecin Główny) bis Casekow im Zweistundentakt, und weiter bis Wartin mit dem Bus 472 oder Rufbus (Anmeldung 60 Min. vor Abfahrt, Tel. 03332-442755)
VERANSTALTER: Lebenshilfe Berlin e.V. / Passanten Verlag
INFORMATION: leichte.sprache@lebenshilfe-berlin.de
EINTRITT: Frei / Für die Lesungen am Samstag 3 €
SICHERHEIT: Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln.

30. MAI 2021

14.00 UHR, KLOSTER ANGERMÜNDE

Judith Zander

liest aus ihrem Roman „Johnny Ohneland“

FOTO: HEIKE BOGENBERGER

Joana Wolkenzin weiß früh, dass sie anders ist. Sie liest stundenlang und lernt Songtexte auswendig; später verliebt sie sich in Jungs und in Mädchen. Im vorpommerschen Niemandsland der Neunziger gibt sie sich einen neuen Namen: Johnny. Aber bringt ein neuer Name auch neues Glück? Als die Mutter über Nacht die Familie verlässt, kreisen Johnny, ihr Bruder Charlie und ihr Vater auf wackligen Bahnen um eine leere Mitte. Schließlich macht Johnny sich auf die Suche nach einem Leben und einer Erzählung, die ihren eigenen Vorstellungen entsprechen, in Deutschland, Finnland und Australien.

Judith Zander wurde 1980 in Anklam geboren und lebt heute in Jüterbog. Für ihre Werke wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem 3sat-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs und mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis. Ihr erster Roman »Dinge, die wir heute sagten« stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Zuletzt erschien bei dtv ihr Roman »Johnny Ohneland«.

Der Lesung schließt sich ab 16 Uhr die Finissage der Ausstellung „Verbindungen“ aus der KulturLINIEN-Reihe „Kunst im Kloster“ an. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf kulturlinien.de
Für Ihr leibliches Wohl wird ab 13 Uhr mit Kaffee, Kuchen und Eis gesorgt werden.#
Die Lesung wird außerdem noch um literarische Führung durch das Angermünder Museum um 10 Uhr ergänzt. Näheres dazu lesen Sie weiter unten.

www.dtv.de / kulturlinien.de

ORT: Kloster Angermünde, Klosterstr., 16278 Angermünde
ANFAHRT: Das Kloster liegt nur einen kurzen Fußweg vom Bahnhof Angermünde entfernt. Sie erreichen Angermünde mit der RB61 aus Schwedt/Oder und der RB62 aus Prenzlau sowie dem RE3 aus Lutherstadt-Wittenberg bzw. Falkenberg (Elster) und Stralsund, dem RE66 von Berlin Gesundbrunnen und Szczecin sowie verschiedenen ICEs von Berlin Hbf.
ZUSATZANGEBOT ZUR LESUNG: 10 Uhr Museumsführung mit dem Schwerpunkt Literatur, Lesung um 14 Uhr (im Franziskaner-Kloster), anschl. Finissage der Ausstellung „Kunst im Kloster“
VERANSTALTER DER LESUNG: Bücherzauber e.V./rafalskikommunikation.com VERANSTALTER DER FÜHRUNG: Museum Angermünde
RESERVIERUNG DER LESUNG: mail@papierwerken.com RESERVIERUNG DER FÜHRUNG UND GGF. EINER UNTERKUNFT: info@angermuende.de, Telefon 03331 297660 (Museumskasse und Tourist Information)
EINTRITT ZUR LESUNG: 9 Euro/5 Euro ermäßigt
SICHERHEIT: Für die Lesung stehen 30 Plätze zur Verfügung. Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

30. MAI 2021

17.00 UHR, AWO-KULTURHAUS BABELSBERG

Thomas Frick

liest über „Fantastische Welten und wo sie zu finden sind“

Der preisgekrönte Potsdamer Autor und Regisseur liest aus verschiedenen fantastischen Geschichten, die eines gemeinsam haben: Sie sind nicht von dieser Welt. Egal, ob es nun ein Methanplanet im Sternbild Luftpumpe, ein Vergnügungsparadies auf dem Planeten Zebra oder ein unwirklicher Ort im Himalaja ist. Thomas Frick ist Mitglied im Vorstand des Literaturkollegiums Brandenburg, unterrichtet Dramaturgie, engagiert sich in Umweltprojekten und arbeitet zur Zeit an einem Roman über Verschwörungstheorien und den Kampf um die Ressourcen im Weltall.

Das Literatur-Kollegium Brandenburg e.V. (LKB) ist ein gemeinnütziger Verein, dem etwa 60 Schriftsteller, Regisseure, Journalisten, Übersetzer, Bibliothekare, Literaturwissenschafter und Freunde der Literatur angehören. Es wurde 1990 gegründet, ist die mitgliederstärkste Literaturfördervereinigung des Landes und in Potsdam verankert. Jeden 4. Dienstag im Monat veranstaltet das LKB eine offene Schreibwerkstatt (zur Zeit online). Mehr Informationen finden Sie unter literaturkollegium.de
Kontakt und Beitrittsanfragen: Vorstand@Literaturkollegium.de

www.thomasfrick.de / www.kulturhausbabelsberg.de / www.literaturkollegium.de

ORT: Saal im AWO-Kulturhaus Babelsberg, Karl-Liebknecht-Str. 135, 14482 Potsdam
ANFAHRT: Mit der S7 von Ahrensfelde über Ostkreuz bis Babelsberg. Und mit den Potsdamer Straßenbahnlinien 94 und 99 oder den Buslinien 601, 616, 690, 693 und 694 bis Haltestelle „Rathaus Babelsberg“.
VERANSTALTER: AWO-Kulturhaus Babelsberg
RESERVIERUNG: Telefon 0331-7049264 oder per Mail über kulturhaus@awo-potsdam.de (Reservierung zwingend)
EINTRITT: 5 Euro / 3 Euro ermäßigt
SICHERHEIT: Für die Lesung stehen 24 Plätze zur Verfügung. Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

1. JUNI 2021

19.00 UHR, DOMINIKANERKLOSTER PRENZLAU

Heinrich von der Haar

liest aus seinem neuen Roman „RikschaTango“

Oskar, leidenschaftlicher Tangotänzer, hält sich mit Rikschafahren über Wasser. Dank seiner Tanzkunst glaubt er auch mit sechzig noch, bei allen Frauen sein Glück finden zu können. Aber Herzen können brechen.
Ein Liebesroman zwischen Tango und Rikscha. Musikalisch umrahmt mit Tangomusik und Tanzshow von Kremena und Oskar.

Heinrich von der Haar, Jahrgang 1948, wuchs im Münsterland auf einem kleinen Bauernhof mit zehn Geschwistern auf. Er studierte in Augsburg und Berlin Soziologie, Betriebswirtschaft und Wirtschaftspädagogik und lebt seit 1971 in Berlin. Seit 2000 ist Heinrich von der Haar als Schriftsteller tätig und seit 2013 Vorsitzender des Literatur-Kollegiums Brandenburg e. V. Sein preisgekrönter Debütrom „Mein Himmel brennt“ erzählt seine Kindheit der 50er Jahre. Der Nachfolgeroman „Der Idealist“ handelt vom Aufbruch ins West-Berlin der 70er-Jahre. 2021 erscheint der Roman „TangoRikscha - Oskars fünfte Dimension“.

www.HeinrichvonderHaar.de / www.literaturkollegium.de

ORT: Dominikanerkloster Prenzlau, Uckerwiek 813, 17291 Prenzlau
ANFAHRT: Sie erreichen Prenzlau mit dem RE3 Stralsund-Berlin Hbf.-Falkenberg (Elster) oder der RB62 von Angermünde (Eberswalde) sowie verschiedenen ICs und ICEs.
VERANSTALTER: Dominikanerkloster Prenzlau
RESERVIERUNG: Frau Burghardt, Telefon: 03984 75262, E-Mail: veranstaltungen@dominikanerkloster-prenzlau.de
EINTRITT: frei
SICHERHEIT: Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie Plätze. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

5. Juni 2021

10.00 UHR, NIEDERFINOW

Hans Jörg Rafalski

liest über die Geschichte der Befreiung des Finowtals durch die Rote Armee

War das Niederfinower Schiffshebewerk im Zuge von Hitlers Nero-Befehl vermint oder ist die Sprengung nur befohlen und angestrebt worden? Galt der amerikanische Luftangriff auf Niederfinow am 26. Februar 1945 dem Schiffshebewerk oder folgte er nur einem der üblichen Notabwurfbefehle? Und warum sollten amerikanische, sowjetische und schließlich auch deutsche Truppen das Hebewerk zerstören wollen, es aber nie erreichen können, wo es doch aus heutiger Sicht so leicht möglich erscheint? Die Recherchen von Hans Jörg Rafalski basieren auf den Übersetzungen sowjetischer Kommandantenbefehle der im Finowtal agierenden Truppen sowie auf Zeitzeugenberichten deutscher Wehrmachtsangehöriger und zeichnen ein dokumentarisches wie emotionales Bild der letzten Kriegswochen im Oderbruch.

Der Kommunikationsdesigner und Bauingenieur betreibt in Niederfinow eine Ideenagentur für konzeptionelle Kommunikation und Gestaltung und befasst sich vorrangig mit Entwicklungslösungen im Bereich Citymanagement und Standortmarketing. Seit 2016 gibt er in seinem Verlag Papierwerken aufwendig produzierte Erzähl-Bildbände zur Regionalgeschichte des Finowtals und über ausgewählte europäische Orte heraus. Er ist Initiator der Messe „Schöne Bücher aus Brandenburg“ und der „Tage des offenen brandenburgischen Buches“.

papierwerken.com

ORT: Originalschauplätze der Geschichte am Finowkanal zwischen Niederfinow und Eberswalde
Ein Abschnitt der Tour von 5 Kilometern wird mit dem Fahrrad auf schwer fahrbaren Feldwegen zurückgelegt. In Ausnahmefällen kann das Wegstück auch mit einem geländegängigen Fahrzeug umfahren werden.
VERANSTALTER: rafalskikommunikation.com
RESERVIERUNG: mail@papierwerken.com
EINTRITT: 5 Euro/3 Euro ermäßigt
SICHERHEIT: Für die Lesung stehen 20 Plätze zur Verfügung. Die Veranstaltung findet im Freien statt. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

5. JUNI 2021

18.00 UHR, GALERIE IM GROSSENHAINER BAHNHOF COTTBUS

Steve Sabor

Lyriklesung aus dem Buchkunstwerk „Die Ebene unserer Zweifel“

FOTO: THOMAS RICHERT

Hans Scheuerecker, Steve Sabor und Thomas Richert waren in ihren künstlerischen Metiers Grafik, Lyrik und analoge Fotografie aktiv und haben die entstandenen Arbeiten in ihrem exklusiven Kunstbuch „Die Ebene unserer Zweifel“ vereint.
Das Buch stellt 47 Gedichte von Steve Sabor neben 32 Siebdruck-Grafiken von Hans Scheuerecker und 15 analoge Fotografien von Thomas Richert und ist die erste gemeinsame Arbeit der drei Künstler. Die Auflage beträgt 16 signierte und nummerierte Exemplare.

Am 5. Juni 2021 stellen die drei Künstler das Werk in der „Galerie Brandenburg im Großenhainer Bahnhof“ Cottbus vor. Steve Sabor liest daraus Lyrik. Die Grafiken und Fotografien werden in den großartig hergestellten Räumen des ehemaligen Bahnhofs in einer Ausstellung zu Live-Musik präsentiert.

www.fabrikverlag.de

ORT: Galerie im Großenhainer Bahnhof, Güterzufuhrstraße 7, 03046 Cottbus
ANFAHRT: Die Galerie im Großenhainer Bahnhof erreichen Sie unmittelbar am Nordausgang der Unterführung vom Cottbuser Hauptbahnhof oder über die Wilhelm-Külz-Straße am Spreewaldbahnhof. Die nächstgelegenen Haltenstellen des ÖPNV sind „Spreewaldbahnhof“ und „Stadtmuseum“.
VERANSTALTER: Galerie im Großenhainer Bahnhof
RESERVIERUNG: info@galeriebrandenburg.de
EINTRITT: 5 Euro
SICHERHEIT: Für die Lesung stehen 20 Plätze zur Verfügung. Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

5. JUNI 2021

18.00 UHR, KLEINKUNSTWERK BAD BELZIG

Ute Apitz & Elke Hübener-Lipkau

lesen aus „Lilith lebt − starke Frauen mit kleinen Schwächen“

Ernste und unernste Liebeslieder, Geschichten und Gedichte. Gefühlvoll, schnodderig, ernst und augenzwinkernd interpretieren die Kabarettistin Ute Apitz alias „PegaSuse“ und die Lyrikerin Elke Hübener-Lipkau ihre eigenen hintergründigen und doppelsinnigen Texte.

„PegaSuse“ lautete auch der Name von Ute Apitz’ erster veröffentlichter Anthologie und ihres darauffolgenden Kabarettprogramms. Nach 30 gelebten Jahren an der Oder kehrte sie am Ende des letzten Jahrhunderts zu ihren Wurzeln an die Havel zurück und lebt nun am Rande von Potsdam. Redakteurin der Kabarettpublikation „Die Pointe“ und Autorin von Liedern, Lyrik, Kolumnen, Kabaretttexten, Kurzprosa, kuriosen Liebes- und Lebensgeschichten sowie heiteren Anekdoten in havelländischer Mundart.

Elke Hübener-Lipkau studierte Soziologie an der Humboldt-Uni zu Berlin und ist seit über 30 Jahren beruflich im Kulturbereich tätig. Sie leitet den Liteclub am Haus der Begegnung in Potsdam, schreibt Lyrik und Kurzprosa und hat seit 2006 fünf, mit eigener Grafik und Malerei illustrierte Gedichtbände veröffentlicht.

www.ute-apitz.de / www.elkelipkau.de / www.literaturkollegium.de

ORT: KleinKunstWerk Bad Belzig, Mühlenhölzchen 1a, 14806 Bad Belzig
ANFAHRT: Bad Belzig erreicht man mit der RE7, die zwischen Dessau Hbf über Potsdam Medienstadt Babelsberg, Berlin Hbf. und Wünsdorf-Waldstadt verkehrt.
VERANSTALTER: KiM e.V. – Kultur im Mühlenhölzchen
RESERVIERUNG: Telefon 033841 796918 oder per E-Mail: info@kempendorff.de
EINTRITT: Austrittsspende mind.: 10,00 €
SICHERHEIT: Bitte reservieren Sie Plätze. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

6. JUNI 2021

15.00 UHR, MONPLAISIR SCHWEDT/ODER

Hellmuth Henneberg

liest aus seinem neuen Buch „Die Stunde des Gärtners“

Hellmuth Henneberg entlarvt das Wesen der ewig durstigen Hortensien, die wie die hinterlistige Ziege im Märchen den Gartenbesitzer hinters Licht führen. Er beschreibt das Wirken übersinnlicher Kräfte im Garten, von denen zwar alle wissen, über die zu sprechen sich aber bislang niemand traute. Er verrrät sein privates Ranking der größten Gartenwunder und fordert Freiheit für die Gartenfeuer! Wer die ersten beiden Gartenbücher von Hellmuth Henneberg mochte, wird dieses dritte lieben.
Hellmuth Henneberg, Jahrgang 1958, ist in Rostock aufgewachsen und hat in Leipzig Journalistik studiert. Er war Redakteur beim DDR-Jugendfernsehen, zu Wendezeiten bei ELF99, von 1990 bis 2015 war er Moderator des vielfach preisgekrönten Umweltmagazins OZON, beim ORB war er der redaktionelle Begleiter von Günter Gaus und der Reihe „ZUR PERSON“. Seit 1999 ist er für den rbb als Redaktionsleiter im Studio Cottbus tätig. Als Moderator erlangte er außerdem Popularität in den rbb-Sendereihen „HEIMATJOURNAL“, vor allem aber als „Fernsehgärtner“ in der „rbb-GARTENZEIT“ (2005-2015).
Hellmuth Henneberg ist Autor von Sach-, Kinder- und Gartenbüchern. Er engagiert sich für die Stiftung Naturschutz Berlin und die NaJu Brandenburg. Er lebt in der Niederlausitz, in der Nähe von Spremberg.
Für Ihr leibliches Wohl wird ab 13 Uhr gesorgt.

www.naturundtext.de

ORT: Park „Mon Plaisir“, Monplaisir 3, 16303 Schwedt/Oder
ANFAHRT: Zum Bahnhof Schwedt/Oder gelangt man im Stundenwechsel mit dem RE3 von Lutherstadt-Wittenberg über Berlin Hbf. und der RB61 vom Bahnhof Angermünde (Berlin Hbf. nach Stralsund und Szczecin).
VERANSTALTER: Bücherzauber e.V. / rafalskikommunikation.com
RESERVIERUNG: mail@papierwerken.com
EINTRITT: 9 Euro / 5 Euro ermäßigt
SICHERHEIT: Die Veranstaltung findet im Freien statt. Für die Lesung stehen 80 Plätze zur Verfügung. Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

6. JUNI 2021

17.00 UHR, AWO-KULTURHAUS BABELSBERG

Susanne Rüster

liest aus dem Potsdam-Babelsberg-Krimi „RaubLust“

Eine Enthüllungs-Journalistin, die Verbrechen der NS-Raubkunst auf der Spur war, wird ermordet. Der Potsdamer Kommissar Uwe Wolff ermittelt in der ihm fremden Künstler- und Galeristen-Szene. Als eine Insiderin abtaucht und die Erbin eines bedeutenden Bilder-Sammlers entführt wird, erkennt Wolff, dass die kriminellen Geschäfte mit Kunstwerken weit über die Grenzen Potsdams hinausreichen. Die Jagd auf die Drahtzieher beginnt ...

Susanne Rüster kennt aus ihrer langjährigen Arbeit als Staatsanwältin im Kriminalgericht Berlin-Moabit das Milieu. Ihre spätere Tätigkeit als Richterin in Potsdam inspirierte sie zu den Kommissar-Wolff-Krimis. Das Potsdamer Team ermittelte im Krimi „Abgedreht“ (2015, 2019) hinter den Kulissen der Babelsberger Filmwelt. Im Krimi „Landjäger“ (2017) ging es um ein umstrittenes Wellness-Projekt auf dem Dorf. Nun führt die Autorin in „RaubLust“ (2019) ihren Kommissar Uwe Wolff in das ihm unbekannte und nicht immer hehre Geschäft mit der Bildenden Kunst.

Susanne Rüster ist Mitglied der Autorenvereinigungen „Mörderische Schwestern“, „Syndikat“, des Literatur-Kollegiums Brandenburg und schreibt Beiträge für ein kirchliches Blatt sowie Reportagen aus dem Kriminalgericht Berlin-Moabit für den Blog berlinkriminell.de.

Die Lesung begleitet der Saxophonist Harry Petersen.

susanneruester.de / www.kulturhausbabelsberg.de / www.literaturkollegium.de

ORT: Saal im AWO-Kulturhaus Babelsberg, Karl-Liebknecht-Str. 135, 14482 Potsdam
ANFAHRT: Mit der S7 von Ahrensfelde über Ostkreuz bis Babelsberg. Und mit den Potsdamer Straßenbahnlinien 94 und 99 oder den Buslinien 601, 616, 690, 693 und 694 bis Haltestelle „Rathaus Babelsberg“.
VERANSTALTER: AWO-Kulturhaus Babelsberg
RESERVIERUNG: Telefon 0331-7049264 oder per Mail über kulturhaus@awo-potsdam.de (Reservierung zwingend)
EINTRITT: 5 Euro / 3 Euro ermäßigt
SICHERHEIT: Für die Lesung stehen 24 Plätze zur Verfügung. Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

11. JUNI 2021

18.00 UHR, NLZ „ICH SCHREIBE!“, MARGA (BRIESKE/SENFTENBERG)

Wolfgang Wache

liest aus seinem Buch „Es zerreißt mich“

Würde ein Reporter Wolfgang Wache fragen, worüber er schreibt, würde er mit dem Gedicht antworten: „Es zerreißt mich“, welches auch der Titel eines seiner Bücher ist. „Ich schreibe über dich, über mich, über uns… ich will doch nicht bloß über die jammern, die da jammern, ich möchte mich lieber über das kurze Dasein der stolz im Wind stehenden Kornblume erfreuen… ich will aufschreiben, was ich aufsauge…“ Wolfgang Wache nennt sein tägliches Schreiben von Versen Arbeit, bei der er sich tagtäglich dem Unverstanden sein der anderen aussetzt.

www.nlz-ich-schreibe.de

ORT: Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“, Im Margahof 3, 01968 Senftenberg / OT Brieske
ANFAHRT: Den Margahof finden Sie im Herzen der Gartenstadt des Senftenberger Ortsteils Brieske. Sie erreichen Sentenberg mit der RB24 aus Eberswalde über Berlin Hbf., der RB49 zwischen Cottbus und Falkenberg (Elster) und der RE 18 zwischen Cottbus und Dresden.
VERANSTALTER: NLZ „Ich schreibe!“ e.V.
RESERVIERUNG: nlz-ich-schreibe@gmx.de
EINTRITT: frei / Spende für die Vereinsarbeit ist erwünscht
SICHERHEIT: Für die Lesung stehen 20 Plätze zur Verfügung. Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

12. JUNI 2021

19.00 UHR, St. MARIENKIRCHE ANGERMÜNDE

Julia Schoch

liest aus ihrem Roman „Schöne Seelen und Komplizen“

FOTO: ULRICH BURKHARDT

Gibt es sie, die sanfte Vermählung der Gegenwart mit dem Vergangenen?
Julia Schoch macht in „Schöne Seelen und Komplizen“ den historischen Umbruch in privaten Leben erfahrbar. Sie entwirft das Bild der sich wandelnden Zeit mit Hilfe eines Chors aus Stimmen, in dem jede zu ihrem Recht kommt. Ein Buch auch über die Scham der Herkunft und die wiederentdeckte Lust an der Vergangenheit. „Bar jeder Ostalgie geht Schoch ans Menschliche und findet bestechend schöne Worte und Bilder für Individuen und ihre Gefühle, für vergangene Zustände und gegenwärtige, für das, was war, und das, was geblieben ist. Bis heute“, schrieb NDR Kultur „Neue Bücher“. Und die SZ: »Eine Ahnung von diesem Verschwinden – der Zukunft von allem, was ist – zieht sich durch sämtliche Erinnerungsstücke. Die ostdeutsche Herkunft ist darin ebenso aufgelöst wie die Gegenwart mit all ihren Krisen in der Mitte des Lebens. Dieses Gefühl zu vermitteln in einem ganz und gar anschaulichen, ja szenischen Schreiben, ist die Kunst Julia Schochs.«

Julia Schoch, in Bad Saarow geboren, wuchs in Mecklenburg auf. Sie studierte Romanistik und Germanistik in Potsdam, Paris und Bukarest und lebt seit 2003 als Schriftstellerin und Übersetzerin in Potsdam. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Preis der Jury beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und den André-Gide-Preis.

Die Lesung wird noch um literarische Führung durch das Angermünder Museum sowie eine Führung durch die St. Marienkirche ergänzt. Näheres dazu lesen Sie weiter unten.

juliaschoch.de

ORT: St. Marienkirche Angermünde, Kirchplatz, 16278 Angermünde
ANFAHRT: Sie erreichen Angermünde mit der RB61 aus Schwedt/Oder und der RB62 aus Prenzlau sowie dem RE3 aus Lutherstadt-Wittenberg bzw. Falkenberg (Elster) und Stralsund, dem RE66 von Berlin Gesundbrunnen und Szczecin.
ZUSATZANGEBOT ZUR LESUNG: 14 Uhr Museumsführung mit dem Schwerpunkt Literatur, 16 Uhr Führung durch die St. Marienkirche mit H. Müller-Brandes (Kirchenkreis Uckermark), Lesung 19 Uhr
VERANSTALTER DER LESUNG: Bücherzauber e.V. / rafalskikommunikation.com VERANSTALTER DER FÜHRUNGEN: Museum Angermünde und Kirchenkreis Uckermark
RESERVIERUNG DER LESUNG: mail@papierwerken.com RESERVIERUNG DER FÜHRUNGEN UND GGF. EINER UNTERKUNFT: info@angermuende.de, Telefon 03331 297660 (Museumskasse und Tourist Information)
EINTRITT ZUR LESUNG: 9 Euro / 5 Euro ermäßigt
SICHERHEIT: Für die Lesung stehen 60 Plätze zur Verfügung. Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

13. JUNI 2021

11.00 BIS 16.00 UHR, SCHLOSSPARK CRIEWEN

Brandenburger Lesefest

Sechs Autoren laden auf ihre Leseinseln ein, wo sie parallel aus ihren Büchern lesen

Im von Peter Joseph Lenné gestalteten und jüngst restaurierten Park des Schlosses Criewen am Oderufer im Nationalpark Unteres Odertal gelegen, treffen sich sechs Brandenburger Autoren zu einem einmaligen Experiment: Jeder von ihnen wird auf einer eigenen Leseinsel platz nehmen, um den Zuhörern aus seinen Büchern vorzulesen. Sechs Stimmen, sechs Stile, sechs Anliegen. Zu jeder vollen Stunde wird jeder eine neue Geschichte lesen. Die Zuhörer sind eingeladen, von Insel zu Insel zu „schwimmen“, mit den Autoren zu ihren Arbeiten und ihren Themen ins Gespräch zu kommen und sich Bücher signieren zu lassen.

Birgit Letze-Funke, Regisseurin, Schauspielerin und Autorin aus Berlin liest aus „Geheimes Frauenwissen“ und aus den „Schriften einer system-irre-levanten Berlinerin“. Ihren Erstling, der in erfrischend ironischen, sich selbst und die Gesellschaft aufs Korn nehmenden Kurzgeschichten das Besondere im Alltäglichen der Liebe und anderer Schwachstellen findet, beschreibt der Spica-Verlag als kleinen Diamanten unter Glasmurmeln.
birgit-letze-funke.de

Carmen Winter, Schriftstellerin und Lyrikerin aus Frankfurt (Oder) liest aus „Der König und die Gärtnerin. Märchen für Erwachsene“. In 21 Kapiteln erzählt sie von diesem ungleichen Paar. Es geht ums Reisen, um Geschenke, und um das, was jeder in eine Partnerschaft mitbringt. Carmen Winter schreibt Lyrik, Kurzprosa und Reiseführer zu Brandenburger Landschaften wie dem Oderbruch, dem Spreewald und dem Barnim.
carmenwinter.de

Detlef Raupach, Ingenieur und Autor, ist in Schwedt aufgewachsen und hat auch hier seine ersten Gedichte und Geschichten erdacht und aufgeschrieben. Diesmal hat er eine Kriminalgeschichte dabei, die in einem Dorf an der Oder spielt. Sie werden die Landschaft, die Zeit und auch die Menschen wiedererkennen und die Geschichte „Kommissar Hensel-Im Schatten der Brücke“ ist auch nicht von aller Welt, eine Allerweltsgeschichte.
gedruckteworte.de

Hans Jörg Rafalski, Kommunikationsdesigner, Bauingenieur, Autor und Verleger aus Niederfinow liest aus seinem Erzähl-Bildband „Irland, das wunderbare Land der 41 000 Himmel und O’Sullivans“. Das Buch handelt von seiner Beobachtung der Verwandlung der Insel vom europäischen Armenhaus 1992 in das Zukunftslabor der Globalisierung 2017, in dem heute so viele Millionäre leben wie in keinem anderen Land sonst.
papierwerken.com

Jana Franke, Lyrikerin und freie Autorin aus Potsdam liest aus „liebes*leben“ Miniaturen, Gedichte und Kurzgeschichten über die Liebe. Die kann bisweilen tückisch werden, dann fällt sie uns an, ungeplant. Sie kommt wann sie will. Wie eine Katz. Jana Franke wird in Anthologien und Literaturzeitschriften publiziert. Sie wurde 2016 mit dem Literaturpreis bei zeilen.lauf art.experience Baden b. Wien ausgezeichnet.
www.janafranke-potsdam.de

Thomas Frick, preisgekrönter Autor und Regisseur aus Babelsberg liest aus „Fantastische Welten und wo sie zu finden sind“, die eines gemeinsam haben: Sie sind nicht von dieser Welt. Egal, ob es nun ein Methanplanet im Sternbild Luftpumpe, ein Vergnügungsparadies auf dem Planeten Zebra oder ein unwirklicher Ort im Himalaja ist. Thomas Frick unterrichtet Dramaturgie, engagiert sich in Umweltprojekten und ist Mitglied im Vorstand des Literatur-Kollegiums Brandenburg.
www.thomasfrick.de

ORT: Schloss Criewen, ein Ortsteil im Süden von Schwedt
ANFAHRT: Am schönsten mit dem Fahrrad über den Oder-Neiße-Radweg. Von Schwedt über die Berliner Allee oder von der B2 ab Kreisverkehr hinter Dobberzin, Abfahrt L284 über Felchow und Flemsdorf, jeweils bis zur Abfahrt Zützen bis zum Ende der Bernd von Arnim Straße.
FÜR DAS LEIBLICHE WOHL: sorgt „Anitas Eisstube“
VERANSTALTER: Bücherzauber e.V. / rafalskikommunikation.com
RESERVIERUNG: ohne
EINTRITT: frei
SICHERHEIT: Die Veranstaltung findet im Freien statt. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln.

13. JUNI 2021

17.00 UHR, AWO-KULTURHAUS BABELSBERG

Heinrich von der Haar

liest aus seinem Roman „Kapuzenjunge“

Heiner hat sein Leben im Griff, als Lehrbeauftragter, mit der attraktiven Freundin Ruth. Wäre da nicht das traumatisierte, libanesische Waisenkind Jani, das er in sein Herz geschlossen hat und alleinerziehend adoptieren möchte. Für das Jugendamt ein unmöglicher Präzedenzfall. Ob Heiners Bildungseifer und die bessere Gesellschaft des Berliner Westends Jani wirklich helfen werden, seinen Platz in der deutschen Gesellschaft zu finden?
Der Roman führt in die deutsche Gegenwart des beginnenden einundzwanzigsten Jahrhunderts. Beklemmend, hart und mitreißend.

Die Lesung wird musikalisch umrahmt von Tobias Mattheus auf dem Cello. Mit Unterstützung der Uckermärkischen Literaturgesellschaft.

Heinrich von der Haar, Jahrgang 1948, wuchs im Münsterland auf einem kleinen Bauernhof mit zehn Geschwistern auf. Er studierte in Augsburg und Berlin Soziologie, Betriebswirtschaft und Wirtschaftspädagogik und lebt seit 1971 in Berlin. Seit 2000 ist Heinrich von der Haar als Schriftsteller tätig und seit 2013 Vorsitzender des Literatur-Kollegiums Brandenburg e. V. Sein preisgekrönter Debütrom „Mein Himmel brennt“ erzählt seine Kindheit der 50er Jahre. Der Nachfolgeroman „Der Idealist“ handelt vom Aufbruch ins West-Berlin der 70er-Jahre. 2021 erscheint der Roman „TangoRikscha - Oskars fünfte Dimension“.
Die Lesung wird noch um literarische Führung durch das Angermünder Museum sowie einen literarischen Spaziergang durch die Stadt ergänzt. Näheres dazu lesen Sie weiter unten.

www.HeinrichvonderHaar.de / www.angermuende-tourismus.de / www.literaturkollegium.de

ORT: Saal im AWO-Kulturhaus Babelsberg, Karl-Liebknecht-Str. 135, 14482 Potsdam
ANFAHRT: Mit der S7 von Ahrensfelde über Ostkreuz bis Babelsberg. Und mit den Potsdamer Straßenbahnlinien 94 und 99 oder den Buslinien 601, 616, 690, 693 und 694 bis Haltestelle „Rathaus Babelsberg“.
VERANSTALTER: AWO-Kulturhaus Babelsberg
RESERVIERUNG: Telefon 0331-7049264 oder per Mail über kulturhaus@awo-potsdam.de (Reservierung zwingend)
EINTRITT: 5 Euro / 3 Euro ermäßigt
SICHERHEIT: Für die Lesung stehen 24 Plätze zur Verfügung. Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

17. JUNI 2021

19.00 UHR, GALERIECAFÉ MATSCHKE POTSDAM

Jana Franke & Wenzel Benn

Lyrik und Prosa über „Das un*erhörte Knistern von Kleinigkeiten“

Jana Franke lebt seit 1998 in Potsdam und schreibt in ihren Texten von den Wünschen und Sehnsüchten der Menschen. Verspielt, manchmal schräg und verrückt beleuchtet sie das Leben, die Liebe und den Tod. Hält den Blick in die Kindheit offen. Erzählt u.a. von Omas Konservenleben, der Liebe zu einem Bären, dem Leben auf einem Birnbaum und anderen Obstgehölzen. Sie nutzt Rhythmus, Sprache, Zweideutigkeiten bewusst. Tanzt mit Worten auf Klangteppichen, die der Jazzmusiker Wenzel Benn erschafft. 2020 initiierte sie ihre Reihe: wort trifft ton & bild , in der Künstler verschiedener Ausrichtungen zusammenarbeiten. Jana Franke wird regelmäßig in Literaturzeitschriften und Anthologien publiziert, u.a. bei Reclam, im Geest Verlag, Fixpoetry, eXperimenta, DAS GEDICHT, und wurde 2016 mit dem Literaturpreis zeilen.lauf der art.experience Baden.Wien ausgezeichnet.

Wenzel Benn, ein Potsdamer Saxophonist, Improvisator und Komponist ist zwischen traditionellem und elektronischem Jazz unterwegs. Er spielte u. a. im Nigthclub „Burg Schnabel“ Berlin, im Jazzclub Doubletime“... und leitet die Jazzbühne im Kunsthaus Sans Titre. Sie lesen und spielen OPEN AIR im Skulpurengarten der Galerie Matschke. Dort ist auch für das kulinarische Wohl gesorgt.

www.janafranke-potsdam.de/ www.literaturkollegium.de

ORT: Galeriecafé Matschke, Alleestr.10, 14469 Potsdam
ANFAHRT: Mit den Potsdamer Straßenbahnlinien 92 und 96 und den Buslinien 603, 604, 609, 638 und 697 bis Haltestelle „Reiterweg/Alleestraße“.
VERANSTALTER: Galeriecafé Matschke Potsdam
RESERVIERUNG: info@matschkes-galeriecafe.de oder per Telefon 0331 2800359
EINTRITT: 5 Euro / 3 Euro ermäßigt
SICHERHEIT: Für die Lesung stehen 30 Plätze zur Verfügung. Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

17. JUNI 2021

18.00 UHR, FREUNDSCHAFTSINSEL / INSELBÜHNE POTSDAM

Heinrich von der Haar

liest aus seinem neuen Roman „RikschaTango“

Oskar, leidenschaftlicher Tangotänzer, hält sich mit Rikschafahren über Wasser. Dank seiner Tanzkunst glaubt er auch mit sechzig noch, bei allen Frauen sein Glück finden zu können. Aber Herzen können brechen.
Ein Liebesroman zwischen Tango und Rikscha. Open Air Roman-Lesung auf der Freundschaftsinsel/Inselbühne Potsdam. Tango meets Literatur. Lesung mit Milonga. In Kooperation mit tanguito Potsdam. Moderation: Steven O’Fearna. Mit musikalischer Begleitung.

Heinrich von der Haar, Jahrgang 1948, wuchs im Münsterland auf einem kleinen Bauernhof mit zehn Geschwistern auf. Er studierte in Augsburg und Berlin Soziologie, Betriebswirtschaft und Wirtschaftspädagogik und lebt seit 1971 in Berlin. Seit 2000 ist Heinrich von der Haar als Schriftsteller tätig und seit 2013 Vorsitzender des Literatur-Kollegiums Brandenburg e. V. Sein preisgekrönter Debütrom „Mein Himmel brennt“ erzählt seine Kindheit der 50er Jahre. Der Nachfolgeroman „Der Idealist“ handelt vom Aufbruch ins West-Berlin der 70er-Jahre. 2021 erscheint der Roman „TangoRikscha - Oskars fünfte Dimension“.

www.HeinrichvonderHaar.de / www.literaturkollegium.de

ORT: Freundschaftsinsel/Inselbühne Potsdam
INFO: 0331-70 25 333
EINTRITT: frei
SICHERHEIT: Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

18. JUNI 2021

18.00 UHR, NLZ „ICH SCHREIBE!“, MARGA (BRIESKE/SENFTENBERG)

Yana Arlt

mit Lydia Arlt-Kirste in der Lese-Tanz-Performance „ein Haus - zwei Leben“

Yana Arlt schreibt seit ihrer Jugend Gedichte, es ist ihre Art, sich mit Veränderungen in und um sie herum auseinanderzusetzen. Den Ereignissen und Erkenntnissen Worte verleihen, ist ihr Anliegen und so hat sie sich literarisch-poetisch mit dem Abriss des Hauses auseinandergesetzt, in dem sie und ihre Schwester aufgewachsen sind.

Lydia Arlt-Kirste begleitet der Tanz seit ihrer Jugend. Was im heimischen Wohnzimmer zu „Gothic-Songs“ begann, führte sie in selbst organisierten Tanzgruppen mit Klassenkameradinnen weiter. Während des Studiums tanzte sie in der Showtanzgruppe „Velvet“, besuchte Kurse im Modern Tanz und Ballett an der Palucca-Schule. Ihre eigenen Choreographien sind regelmäßig bei der „Proserpinanacht“ in Dresden zu sehen.

Die Geschwister gestalteten mit Fotos und Lyrik den Band „ein Haus – zwei Leben“, zu dem es 2021 erstmals eine Lese-Tanz-Performance gibt.

www.nlz-ich-schreibe.de


FOTO: KOBOLDFOTO

ORT: Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“, Im Margahof 3, 01968 Senftenberg/OT Brieske
ANFAHRT: Den Margahof finden Sie im Herzen der Gartenstadt des Senftenberger Ortsteils Brieske. Sie erreichen Sentenberg mit der RB24 aus Eberswalde über Berlin Hbf., der RB49 zwischen Cottbus und Falkenberg (Elster) und der RE 18 zwischen Cottbus und Dresden.
VERANSTALTER: NLZ „Ich schreibe!“ e.V.
RESERVIERUNG: nlz-ich-schreibe@gmx.de
EINTRITT: frei/Spende für die Vereinsarbeit ist erwünscht
SICHERHEIT: Für die Lesung stehen 20 Plätze zur Verfügung. Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

19. JUNI 2021

10.00 UHR, ARDELTWERK/KRANBAU EBERSWALDE

Hans Jörg Rafalski

liest die Geschichte des 1. produzierenden Betriebes in Brandenburg 1945

Der Eberswalder Stadtkommandant geht im Oktober 1945 über seine Befugnisse und überlässt der stark zerstörten Stadt mit einem Bereich der zur Demontage bestimmten Ardeltwerke eine für den Wiederaufbau dringend benötigte Eisengießerei. Die Gießerei wird mit wenigen Fachkräften binnen zweieinhalb Monaten betriebsbereit gemacht, in einer Eilentscheidung des Stadtmagistrats zum Volkseigenen Betrieb erklärt und so mit dem ersten Guss am 9. Januar 1946 zum ersten produzierenden Volkseigenen Betrieb der Provinz Mark Brandenburg. Die Vergangenheit des größten Eberswalder Rüstungsbetriebes holt die kleine Gießerei jedoch bald ein. Stück für Stück wird sie aufgebaut und zugleich teildemontiert und zeitweilig durch die selben Arbeiter. Produktionssollauflagen und Demontageentscheidungen ergeben sich in gleicher Weise durch die selben Offiziere der SMAD in Karlshorst. Ein Jahr nach dem ersten Guss scheint das Unternehmen am Ende, die Demontage lebenswichtiger Betriebsbereiche wird genau in dem Moment begonnen, da Ulbricht vom SMAD-Chef Sokolowski das Zugeständnis erwirkt, die Demontagen zu beenden. Hans Jörg Rafalski hat die Geschichte des 1968 aufgelösten und in Vergessenheit geratenen Betriebes und seiner jahrelang zwischen Aufgabe und Sibirien wandelnden Leiter detailliert recherchiert, um sie genau 75 Jahre nach den sich ereignenden Demontagen im brandenburgischen „Jahr der Industriekultur“ am Originalschauplatz zu erzählen.

Der Kommunikationsdesigner und Bauingenieur betreibt in Niederfinow eine Ideenagentur für konzeptionelle Kommunikation und Gestaltung und befasst sich vorrangig mit Entwicklungslösungen im Bereich Citymanagement und Standortmarketing. Seit 2016 gibt er in seinem Verlag Papierwerken aufwendig produzierte Erzähl-Bildbände zur Regionalgeschichte des Finowtals und über ausgewählte europäische Orte heraus. Er ist Initiator der Messe „Schöne Bücher aus Brandenburg“ und der „Tage des offenen brandenburgischen Buches“.

papierwerken.com

ORT: Gelände des Ardeltwerks/ehemaligen VEB Kranbau, Zufahrt Boldtstraße, 16225 Eberswalde
Vom Eberswalder Hbf. mit den O-Bus-Linien 861 und 862 Richtung Brandenburgisches Viertel/Kleiner Stern bis zur Haltestelle „Boldtstraße“ oder 15 Minuten vom Bhf. zu Fuß.
VERANSTALTER: rafalskikommunikation.com
RESERVIERUNG: mail@papierwerken.com
EINTRITT: 5 Euro/3 Euro ermäßigt
SICHERHEIT: Für die Lesung stehen 20 Plätze zur Verfügung. Die Veranstaltung findet im Freien statt. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

20. Juni 2021

19.00 UHR, MUSEUM ANGERMÜNDE

Heinrich von der Haar

liest aus seinem Roman „Kapuzenjunge“

Heiner hat sein Leben im Griff, als Lehrbeauftragter, mit der attraktiven Freundin Ruth. Wäre da nicht das traumatisierte, libanesische Waisenkind Jani, das er in sein Herz geschlossen hat und alleinerziehend adoptieren möchte. Für das Jugendamt ein unmöglicher Präzedenzfall. Ob Heiners Bildungseifer und die bessere Gesellschaft des Berliner Westends Jani wirklich helfen werden, seinen Platz in der deutschen Gesellschaft zu finden?
Der Roman führt in die deutsche Gegenwart des beginnenden einundzwanzigsten Jahrhunderts. Beklemmend, hart und mitreißend.

Die Lesung wird musikalisch umrahmt von Tobias Mattheus auf dem Cello. Mit Unterstützung der Uckermärkischen Literaturgesellschaft.

Heinrich von der Haar, Jahrgang 1948, wuchs im Münsterland auf einem kleinen Bauernhof mit zehn Geschwistern auf. Er studierte in Augsburg und Berlin Soziologie, Betriebswirtschaft und Wirtschaftspädagogik und lebt seit 1971 in Berlin. Seit 2000 ist Heinrich von der Haar als Schriftsteller tätig und seit 2013 Vorsitzender des Literatur-Kollegiums Brandenburg e. V. Sein preisgekrönter Debütrom „Mein Himmel brennt“ erzählt seine Kindheit der 50er Jahre. Der Nachfolgeroman „Der Idealist“ handelt vom Aufbruch ins West-Berlin der 70er-Jahre. 2021 erscheint der Roman „TangoRikscha - Oskars fünfte Dimension“.
Die Lesung wird noch um literarische Führung durch das Angermünder Museum sowie einen literarischen Spaziergang durch die Stadt ergänzt. Näheres dazu lesen Sie weiter unten.

www.HeinrichvonderHaar.de / www.angermuende-tourismus.de / www.literaturkollegium.de

ORT: Museum Angermünde, Hoher Steinweg 17/18 (Haus Uckermark), 16278 Angermünde
ANFAHRT: Sie erreichen Angermünde mit der RB61 aus Schwedt/Oder und der RB62 aus Prenzlau sowie dem RE3 aus Lutherstadt-Wittenberg bzw. Falkenberg (Elster) und Stralsund, dem RE66 von Berlin Gesundbrunnen und Szczecin.
ZUSATZANGEBOT ZUR LESUNG: 14 Uhr Museumsführung mit dem Schwerpunkt Literatur, 16 Uhr Literarischer Spaziergang durch Angermünde, Lesung um 19 Uhr (im Haus Uckermark)
VERANSTALTER: Museum Angermünde
RESERVIERUNG DER FÜHRUNGEN UND GGF. EINER UNTERKUNFT: info@angermuende.de, Telefon 03331 297660 (Museumskasse und Tourist Information)
EINTRITT ZUR LESUNG: frei
SICHERHEIT: Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie Plätze. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

20. JUNI 2021

14.00 UHR, KIRCHE NEULIETZEGÖRICKE

Carmen Winter & Ines Gerstmann

lesen Gedichte

FOTO: INGRID GORR

Ines Gerstmann ist bekennende Oderanerin. Provinz ist für sie kein Schimpfwort. Provinz ist Heimat und Hafen für ihre Fußreisen über kurz oder lang. Davon erzählen ihre Texte. Besonders liegt ihr die japanische Dichtung am Herzen. Intensivschwester ist sie nicht, weil sie muss, sondern, weil es eines ihrer Talente ist, das sie leben möchte und das zu Ihrem Schreiben gehört.

Ines Gerstmann schreibt erzählende Prosa über ihre Fußreisen. Zwischendurch entstehen beim unterwegs sein auch Gedichte. Die Wege, die sie zurücklegt, sind manchmal kilometerlang ein andermal geht sie nur um die Ecke, um ein Haiku aufzuspüren. Seit Anfang 2020 arbeitet sie an dem Projekt „jeder tag ein gedicht“.

Carmen Winter lebt seit 1988 in Frankfurt (Oder) und schreibt über Heimat und Liebe und Liebe zur Heimat. Die Landschaft an der Oder, der Kindheitsort, ist der zeitliche und räumliche Ausgangspunkt für ihre Gedichte. Sie taucht ab ins Universum der Erinnerungen und holt geschliffene Zeilen vom Grund herauf. Die Sprache, ihren Klang, ihren Rhythmus, ihre Doppelbödigkeit nutzt sie bewusst und assoziativ.

Die Stimmen der beiden Frauen wechseln sich ab. Zeilen werden wiederholt, zum Text der anderen gegriffen. So kreuzen sich die Wege, die beide Zeile für Zeile auf weißen Blättern aufgezeichnet haben.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt das „Kolonisten-Café“.

carmenwinter.de / inesgerstmann.de

ORT: Kirche Neulietzegöricke
Das erste der im Zuge von Trockenlegung und Besiedlung des Oderbruchs entstandenen Dörfer war das 1753 gegründete Neulietzegöricke, dessen Bewohner zum großen Teil als lutherische Neusiedler aus Württemberg kamen. 1769 weihte man hier den ersten Sakralbau in den Kolonistendörfern ein. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1840.
VERANSTALTER: Bücherzauber e.V./rafalskikommunikation.com
RESERVIERUNG: dichterlandschaft@carmenwinter.de
EINTRITT: 5 Euro/3 Euro ermäßigt
SICHERHEIT: Für die Lesung stehen 30 Plätze zur Verfügung. Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!

15. August 2021

10.00 BIS 18.00 UHR, KULTURGIESSEREI SCHÖNEICHE BEI BERLIN

Brandenburger Kinder- und Jugendbuchfest

Lesungen und Aktionen rund ums Buch mit Berliner und Brandenburger Verlagen

Warum machen Geschichten glücklich? Wie entsteht eigentlich ein Buch? Und wer schreibt, zeichnet und veröffentlicht es eigentlich?
Lernt beim 1. Brandenburger Kinder- und Jugendbuchfest Verlage, Autoren und Illustratoren aus der Region kennen! In der Kulturgießerei in Schöneiche bei Berlin, einem bunten Ort genau zwischen Brandenburg und Berlin, erwarten euch einen ganzen Tag lang Lesungen und Aktionen rund ums Buch – bei schönem Wetter draußen im Park. Für Bratwurst, Eis und Limo ist natürlich auch gesorgt. Der Termin des Festes wird unter www.brandenburger-buecher.de bekannt gegeben.

Aus Brandenburg kommen die Verlage
Biber & Butzemann (www.biber-butzemann.de),
Eichhörnchenverlag (eichhoernchenverlag.de) und
Glückschuh Verlag (www.glueckschuh-verlag.de)
für euch nach Schöneiche. Und aus Berlin stellen sich die Verlage
Chocolateflowers (www.chocolateflowers.de),
Goldblatt Verlag (www.goldblattverlag.de),
Kindermann Verlag (www.kindermannverlag.de),
Ultramar (ultramar-media.com),
World for Kids (world-for-kids.com)
und der Verlag Karim Pieritz (www.karimpieritz.de) vor.
Zahlreiche Autoren werden euch aus ihren Geschichten vorlesen, wie z.B. Klaus Brandenburg aus den neuen Lügen des Freiherrn von Münchhausen.

ORT: Kulturgießerei Schöneiche · An der Reihe 5 · 15566 Schöneiche bei Berlin
ANFAHRT: Mit der Straßenbahnlinie 88 vom S-Bahnhof Friedrichshagen (S3 Spandau-Erkner) bis zur Haltestelle „Dorfstraße“. Mit der Buslinie 161 vom S- und Fernbahnhof Erkner (S3 und RE1 Frankfurt (Oder)-Berlin Hbf).
VERANSTALTER: Bücherzauber e.V./rafalskikommunikation.com
EINTRITT: frei
SICHERHEIT: Bei schönem Wetter findet das Fest draußen statt. Bitte beachtet die geltenden Corona-Regeln.

15. Oktober 2021

18.00 UHR, NACH­BAR­SCHAFTS­LA­DEN „HALLO NACHBAR“ ZEHDENICK

Heidi Ramlow & Michael Z.

lesen und chansonieren „Wort und Totschalk“

Es beginnt ganz harmlos mit dem Gedicht „An einen selbsternannten Poeten“ und leisen Tönen auf der Gitarre. Danach geht es aber auf leisen Sohlen mit steigender Spannung und Dramatik in den Krimi „Warmer Abbruch“ und führt zum Finale Furioso der Chansons von Michael Z.. Am Ende des Abends schalken sie wieder zusammen: Heidi Ramlow und Michael Z. bieten einen abwechslungsreichen Abend voll Satire, schwarzem Humor und Poesie.

Heidi Ramlow, die gelernte Kinderkrankenschwester und Schauspielerin aus Hamburg, arbeitet als Regisseurin und Drehbuchautorin für das ZDF in München und Berlin, wo sie seit 2003 lebt. Sie veröffentlicht in Anthologien, vor allem Kurz-Krimis und Lyrik. Ihre Kriminalkomödie „Blutroter Waschgang“ wurde 2019 im Berliner Kriminaltheater uraufgeführt und bis März 2020 gespielt.

Michael Z., der gebürtige Berliner Chansonnier und Kabarettist, ist seit den 70er Jahren unverzichtbarer Teil der deutschen Kleinkunstszene. Mit eigenen Texten und Chansons reicht seine Präsentation in Musik und Wort vom skurrilen Witz über scharfzüngige Pointen bis hin zu lyrischen Balladen. Durch seine Liebe zur Sprache ist er gerade in Zusammenarbeit mit Autoren ein geschätztes künstlerisches Pendant. Seine Lieder bereichern die literarische Dramaturgie als Brücke zwischen dem vorgetragenen Wort.

www.moerderische-schwestern-berlin.de/autorinnen/ramlow / www.michael-z.de / www.literaturkollegium.de

ORT: Nachbarschaftsladen „Hallo Nachbar“, Zehdenick, Marktstraße 2, 16792 Zehdenick
ANFAHRT: Zehdenick erreicht man mit der RB12 von Berlin-Ostkreuz über Lichtenberg, Oranienburg nach Templin-Stadt (21.55 Uhr letzte Abfahrt vom Bahnhof „Zehdenick Mark“ in Richtung Berlin).
VERANSTALTER: Nachbarschaftsladen „Hallo Nachbar“
RESERVIERUNG: Petra Delport, Mobil: 0160 92941002 oder per E-Mail unter marktstrasse2@web.de
EINTRITT: Eintritt frei, Spenden erwünscht.
SICHERHEIT: Gäste sitzen mit 1,5 m Abstand. Bitte reservieren Sie Plätze. Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Regeln!